Geschichte des Rums


Ursprünglich aus Asien stammend fand das Zuckerrohr Einzug in die Karibik anlässlich der zweiten Expedition von Christoph Kolumbus nach Westindien am Ende des 15. Jahrhunderts. Erstmals wurde Rum aus Barbados schriftlich im Jahre 1647 erwähnt, aber es ist belegt, dass man hier diese Spirituose bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts herstellte. Auf den französischen Antillen geschah dies erst viel später, zunächst von Père Labat, der als Missionar 1694 Rum in erster Linie als Arzneimittel ansah.

Von nur mittelmäßiger Qualität und aufgrund billiger Produktionskosten war Rum zunächst für die Sklaven auf den Plantagen bestimmt (Cognac und Sherry-Wein waren zu teuer und nur für die Siedler bestimmt). Rum wurde auch das Getränk der Seeleute und Seeräuber und im 18. Jahrhundert, als man bezüglich der Destillations-Methoden große Fortschritte machte, fand er auch in Europa und Nordamerika seine Anhänger.

Heute ist Rum die meist getrunkene Spirituose auf der ganzen Welt. Man produziert ihn auf den 5 Kontinenten, u.a. in Latein-Amerika, Ozeanien und im Mittleren Orient, aber zweifellos ist die Karibik die Heimat der berühmtesten Rums.

 

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